Auffangstation für beschlagnahmte Korallen!
Terug

Auffangstation für beschlagnahmte Korallen!

Mittwoch, 25 Oktober 2017

Wenn die Transportpapiere nicht in Ordnung sind, konfisziert der Zoll für den Aquariumhandel bestimmte Korallen an der Grenze. Burgers’ Zoo ist durch seine Kompetenz auf dem Gebiet der Haltung und Pflege von Korallen eine offizielle Auffangstation der Behörden. 

European Union of Aquarium Curators

Von Montag, 23. Oktober, bis Freitag, 27. Oktober 2017 erwartet Burgers’ Zoo in Arnheim insgesamt 200 Aquarienexperten aus 28 Ländern zur 32. EUAC Conference (European Union of Aquarium Curators).

Deswegen informieren wir Sie diese Woche über Beschlagnahmen von illegal eingeführten Korallen!

Auffang Korallen

Eine besondere Aufgabe ist es zu bestimmen, um welche Arten von Korallen es sich bei einer beschlagnahmten Partie überhaupt handelt. Bei dieser artenreichen Gruppe ist die Bestimmung nämlich äußerst schwierig. Durch Beschlagnahme dazu gekommene Korallen werden so gut wie möglich versorgt. Sie werden niemals direkt in das Korallenriff-Becken gesetzt, sondern in Becken in der Quarantäne-Abteilung untergebracht. Manchmal bleiben die Korallen in Arnheim und manchmal gehen sie zurück zum Eigentümer, dass hängt von der Entscheidung des Richters ab.

Wieder in freier Wildbahn: leider nicht möglich

Wenn die Korallen in Burgers’ Zoo bleiben, wird ein Teil in das lebende Korallenriff gesetzt, aber es werden auch oft Kolonien an andere öffentlicher Aquarien geschickt. Das Wiedereinsetzen von beschlagnahmten Korallen in die Natur ist leider nicht möglich. Dies wäre ein sehr kosten- und zeitaufwändiger Prozess. Oft ist nicht mal genau bekannt, von welchem Ort die beschlagnahmten Tiere ursprünglich kommen. Mit dem Wiedereinsetzen in die Natur könnte man außerdem auch anderes Leben mit aussetzen, was man eigentlich nicht will, wie zum Beispiel Parasiten oder Bakterien. Das Wiedereinsetzen birgt dann also nicht nur Risikos für die Tiere selbst, sondern auch für die anderen Tiere und Pflanzen an diesem Ort.

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