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Tierwohl-Messungen auf dem Prüfstand
Terug

Tierwohl-Messungen auf dem Prüfstand

Donnerstag, 14 Mai 2020
Tierwohl-Messungen auf dem Prüfstand

„Das Tierwohl steht an erster Stelle“, ist einer der fünf Kernwerte des Burgers’ Zoo. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass es schwer ist, das Wohlergehen eines Tieres objektiv und korrekt zu messen. In den vergangenen Jahrzehnten haben zahlreiche Wissenschaftler in verschiedenen Ländern versucht, dafür passende Methoden zu finden. Zuerst richtete man den Blick eher auf externe Faktoren wie die Größe und Einrichtung eines Geheges und die Gesundheit des Tieres. Danach verschob sich der Schwerpunkt auf die Frage, ob ein Tier ein für die Art typisches Verhalten zum Ausdruck bringen kann. Die jüngste Strömung fragt vor allem danach, was das Tier selbst empfindet, ist sich aber auch darüber im Klaren, dass der „mental state“ eines Leoparden oder Pinguins für einen Menschen nur schwer einzuschätzen ist.

Vergleich

Laura van der Meer und Amber Bembom vom „Van Hall Instituut Leeuwarden“ stellen sich der Aufgabe, im Frühjahr 2020 ihre Diplomarbeit der Messung des Tierwohls zu widmen. Dabei prüfen sie drei momentan in anderen Ländern von Tierparks genutzte Methoden für die Messung des Tierwohls am Maßstab von Welfare Quality®. Bei Letzterem handelt es sich um ein EU-Projekt, mit dem ein Überblick über die Faktoren erstellt werden soll, die für das Wohlergehen von Tieren (in erster Linie von landwirtschaftlichen Nutztieren) von Bedeutung sind. Die beiden jungen Forscherinnen analysieren, inwiefern die drei bestehenden Fragebögen alle Kategorien zur Definition des Tierwohls abdecken. 

Praxistest

Danach werden van der Meer und Bembom die drei Methoden für eine Katzenart im Zoo spezifizieren, die Fragenbögen ausfüllen und dadurch herausfinden, ob die Methoden praktikabel und nützlich sind. Am Ende dieses Projekts soll eine Analyse der Stärken und Schwächen jeder Methode stehen und eine Empfehlung für eine optimierte Vorgehensweise gegeben werden.

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