So baut man eine Wüstenhalle
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So baut man eine Wüstenhalle

Sonntag, 25 März 2018
So baut man eine Wüstenhalle

In Burgers´ Desert sieht man eine nordamerikanische Felsenwüste im Kleinformat. Sehr naturgetreue Kunstfelsen sind darum auch von größter Bedeutung für dieses Ökodisplay. In der Planungsphase der Wüstenhalle reisten der Direktor und der verantwortliche Designer in die USA, um sich die Felsen und Landschaften selbst gut anzusehen. Sie machten viele Fotos und legten fest, welche Ansichten sie gerne in Burgers´ Desert wieder finden wollten. Die verschiedenen geologischen Felsformationen der Sonora- und Mojavewüste wurden danach durch dänische und amerikanische Künstler so realistisch wie möglich nachgebaut.

Die Kunstfelsen sind aus einem Betonstahlrahmen hergestellt worden. Diese wurden mit Gaze überspannt und mit Spritzbeton verkleidet. Spalten und Oberflächenmuster wurden anschließend von Hand angebracht. Die Felsen sind alle hohl. Im Innersten einiger Felsen befinden sich Ställe, Separationsgehege, Tierpflegergänge, Lagerräume etc. ... alles schön versteckt.

Ein anderes wichtiges Element der Wüstenhalle ist das spezielle Dach. Es besteht, genau wie das Dach von Burgers´ Bush, aus großen Kunststoffkissen, die mit Luft gefüllt sind. Eine Stahlkonstruktion hält die Kissen an ihrem Platz. Es ist von großer Bedeutung, dass das Dach viel Licht durch lässt, so dass Pflanzen wachsen können. Aber auch UV-Licht muss durch das Dach hindurch können, so dass Pflanzen und Tiere gesund bleiben. Das Material muss außerdem stark sein und eine gute Tragkraft haben, sonst bekommt man Probleme bei Regen, Wind, Hagel und Schnee. Um Wärmeverlust zu verhindern achtet man auch auf gute Isolationswerte. Und schließlich ist es sehr vorteilhaft, dass die Luftkissen wenig Gewicht haben, so dass keine Tragkonstruktion innerhalb des Gebäudes nötig ist, wie zum Beispiel zusätzliche Stützen oder Träger. Dadurch wirkt die Halle geräumiger und luftiger.

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