Burgers' Rimba
Breitschnauzenkaimane
Tiere

Breitschnauzenkaimane

Caiman latirostris

Stellung im Tierreich

Kaimane und Alligatoren sind mit den Krokodilen verwandt. Sie sind Kaltblüter und zählen zu den Reptilien.  Andere Reptilien in Burgers’ Zoo sind zum Beispiel die Bindenwarane, die Netzpythons und die Basilisken und Anolis, die frei im Bush leben. Die allernächsten Verwandten von Kaimanen, Alligatoren und Krokodilen im Tierreich waren freilich die Dinosaurier!

Eigenschaften der Breitschnauzenkaimane

Besonderes Verhalten

Besonderes Verhalten

Kaimane liegen oft ganz still im Wasser. Sie warten ruhig ab bis ein Beutetier nahe genug kommt und schlagen dann blitzschnell zu.

Wussten Sie dies schon über Breitschnauzenkaimane?

  • Der Unterschied zwischen einem Kaiman, einem Alligator und einem Krokodil ist nicht leicht zu entdecken. Für genaue Beobachter: der vierte Zahn im Unterkiefer ist bei Kaimanen und Alligatoren von außen nicht zu sehen, wohl aber bei Krokodilen! Kaimane und Alligatoren sind eng mit einander verwandt und ähneln sich auch sehr, im allgemeinen sind Kaimane kleiner als Alligatoren.
  • Kaimane haben etwa 60 spitze Zähne. Ihr ganzes Leben hindurch bekommen sie ungefähr alle zwei Jahre neue Zähne.
Fortpflanzung

Fortpflanzung

Das Weibchen baut ein Hügelnest aus Laub und Erde. In diesen Hügel legt das Weibchen bis zu 50 Eier. Die Wärme der Sonne sorgt für die Entwicklung der Jungen im Ei. Das Geschlecht wird bei allen Krokodilartigen nicht genetisch bestimmt, sondern ist abhängig von der Bruttemperatur während der Entwicklung im Ei.

Eins mit der Natur

Eins mit der Natur

In freier Wildbahn leben manche Populationen von Breitschnauzenkaimanen überwiegend von großen Wasserschnecken. Wo die Kaimane durch Bejagung selten werden, werden Rinder öfter von parasitischen Saugwürmern befallen. Es gibt dann nämlich mehr Wasserschnecken, und diese sind die Zwischenwirte der Parasiten. Die Saugwürmer verbringen also ein Stadium ihrer Entwicklung in den Schnecken. Weniger Kaimane bedeutet mehr Schnecken und mehr Saugwürmer!

Gefährdung und Schutz

Gefährdung und Schutz

Die Haut des Breitschnauzenkaimans ist als Leder sehr begehrt. Vor einigen Jahrzehnten ging die Anzahl wild lebender Kaimane durch übermäßige Bejagung zurück. Dann wurden Schutzmaßnahmen ergriffen. In Argentinien zum Beispiel wurden Eier von wilden Kaimanen in Zuchtbetrieben in Inkubatoren ausgebrütet und die gefährdeten Jungtiere sicher durch die ersten Wochen gebracht, bevor man sie wieder in der Natur aussetzte. Inzwischen sind die Breitschnauzenkaimane glücklicherweise nicht mehr so stark gefährdet.  

Nieuws over de Breedsnuitkaaiman

Die Breitschnauzenkaimane in der Rimba

Der Kaiman bekommen zweimal in der Woche Futter, meist eine tote Ratte oder ein Stück Fisch. Der Tierpfleger bietet ihnen das Futter mit einer langen Zange an. Obwohl diese Kaimanart ‘nur’ zwei Meter lang werden, können die Tierpfleger nicht ohne weiteres das Gehege betreten. Dafür ist speziellen Training nötig, nur manche Pfleger dürfen mit dem Kaiman arbeiten.

Lange Zeit waren Kaimane im Bush zu sehen. Wir verhindern wollten, dass die Enten, die im Bush leben, im Kaimangehege schwimmen gehen oder zum Beispiel die Fächertauben dort trinken wollen. Sie würden dann Gefahr laufen, von einem Kaiman gepackt zu werden! Darum war der Teil, den die Kaimane bewohnen, durch ein Netz und Plastikvorhang vom übrigen Bush getrennt. Wegen Corona-Massnahmen wurde der Plastikvorhang vorübergehend weggeholt, und der Kaiman ist zeitweilig in die RImba umgezogen!

Ontmoet de inwoners van Burgers’ Rimba