Burgers' Bush
Burgers' Bush
Alle Ecodisplays

Burgers' Bush

Des farbenfrohen tropischen Regenwaldes

Wer Burgers’ Bush betritt, findet sich in der farbenfrohen Welt des tropischen Regenwaldes wieder. Feuchte Wärme, dichter Pflanzenwuchs, exotische Geräusche und Gerüche versetzen Sie in die Tropen! Schon bald merken Sie, dass Sie von zahlreichen Tieren umgeben sind, die in völliger Freiheit leben – im Wasser, am Boden, auf den Bäumen und in der Luft! Je länger Sie in Ruhe verweilen, desto mehr Tiere werden Sie nach und nach entdecken. Einige von ihnen sind echte Baumkronenbewohner, andere halten sich hauptsächlich am Waldboden auf. In Burgers’ Bush begegnen Sie auf Ihrem Erkundungsgang durch den Dschungel verschiedenen Säugetieren, Vögeln, Fischen und Reptilien.

Für den wahren Entdecker

Besucher, die weniger Abenteuerlust verspüren oder mit einem Buggy oder Rollstuhl unterwegs sind, können auf ihrer Entdeckungstour am besten auf den Hauptrouten bleiben, leicht zu erkennen an den breiteren, befestigten Wegen. Von hier aus sehen Sie alle größeren Tiere, die in ihren eigenen Gehegen leben. Wagemutigere Entdeckungsreisende nehmen die gewundenen Abenteuerpfade oder springen von einem Trittstein zum nächsten über plätschernde Bäche … Die Geheimnisse des Regenwalds aufzuspüren macht großen Spaß! Burgers’ Bush wurde bewusst so angelegt, dass die Besucher sich eingeladen fühlen, den Wald selbst zu entdecken – und sich vielleicht sogar ein wenig im Dschungel zu verirren!

Klima

Burgers’ Bush repräsentiert die Flora und Fauna der afrikanischen, amerikanischen und asiatischen Tropen. Im tropischen Regenwald ist es immer warm und das ganze Jahr über fällt viel Niederschlag. In Burgers’ Bush regnet es nahezu täglich, genauer gesagt: fast jede Nacht. Über eine Sprinkleranlage im Dach tropfen nachts durchschnittlich 80.000 Liter Wasser herab. Pro Jahr fällt hier drei bis vier Mal so viel Niederschlag wie in den Niederlanden. Der Name „Regenwald“ kommt also nicht von ungefähr!

Ein nachhaltiges Ökosystem

Das Tropengefühl in Burgers’ Bush beruht in erster Linie auf einer Kombination aus Wärme und hoher Luftfeuchtigkeit. Der große Wasserfall ist nicht nur ein fantastisches Fotomotiv, sondern besitzt auch eine Funktion für die Klimaregulierung. Er hilft, warme und kältere Luftschichten miteinander zu vermischen, und hält die Luftfeuchtigkeit auf dem gewünschten Niveau.

„Recycling“ spielt im tropischen Regenwald eine wichtige Rolle: Fast nichts geht ungenutzt verloren. So schnell Pflanzen hier wachsen, so schnell sind sie auch wieder abgebaut, wenn sie einmal absterben. Insekten und verschiedene kleine Bodentiere spalten das organische Material auf und Schimmelpilze sorgen dafür, dass die Nährstoffe wieder freigesetzt werden, sodass sie durch das Wurzelsystem von Bäumen und anderen Pflanzen erneut aufgenommen werden können.

Pflanzen


In den meisten tropischen Gebieten bilden die Faktoren Wärme, Wasser und Licht einen idealen Lebensraum für Pflanzen. Da also viele Pflanzenarten beste Bedingungen vorfinden, besteht unter ihnen große Konkurrenz. Gerade das hat jedoch durch Anpassung im Laufe der Evolution eine große Artenvielfalt hervorgebracht. Pflanzen haben verschiedene Strategien entwickelt, um die vorhandenen Ressourcen optimal zu nutzen. Viele kleinere Pflanzenarten leben als Epiphyten: Sie wachsen auf den Zweigen hoher Bäume. Bromelien sind ein gutes Beispiel dafür. Ihre Blätter wachsen in Rosetten, in denen sie Regenwasser auffangen können, denn die Wurzeln dieser Pflanzen reichen nicht bis auf den feuchten Boden. In den kleinen Wasserpfützen, die sich in den trichterförmigen Rosetten bilden, legen Frösche und einige Insekten ihre Eier ab. Die Gattung Ficus, also die Feige, benutzt einen anderen Trick. Wenn ihre Samen, z.B. durch Affen- oder Vogelexkremente, auf einen Ast gelangen, keimen sie dort oben. Luftwurzeln wachsen meterweit bis zum Boden und bilden dort die Basis einer „Würgefeige“. Die ausgewachsene Würgefeige hemmt schließlich das Wachstum ihrer Wirtspflanze (auf deren Zweig einst der Samen lag), bis diese abstirbt und die Würgefeige ihren Platz einnimmt!

Ideale Bedingungen

Im Inneren eines Regelwalds regt sich kaum ein Lüftchen. Zudem wäre es höchst unwahrscheinlich, dass Blütenstaub in diesem gigantischen Artenreichtum vom Wind genau auf einen Stempel derselben Pflanzenart getragen würde. Darum sind viele Pflanzen im Regenwald für die Bestäubung auf Tiere angewiesen: Dies können Insekten, aber auch Vögel oder Fledermäuse sein. Häufig finden die Bestäuber im Tausch für ihre Bemühungen Nektar in den Blüten vor. Derartige Formen der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Tier- und Pflanzenarten bezeichnet man als Symbiose. Der Artenreichtum in der Pflanzenwelt bildet die Grundlage für den Artenreichtum in der Tierwelt des Regenwalds. In Burgers’ Bush wachsen ungefähr Tausend verschiedene Pflanzen. Dieses Ökodisplay ist also nicht nur wegen seiner Tierwelt, sondern auch aufgrund der seltenen botanischen Sammlung bemerkenswert!

Biodiversität


In einem tropischen Regenwald ist die biologische Vielfalt besonders groß. Selbst in Burgers’ Bush leben wie gesagt nicht weniger als Tausend Pflanzenarten, die ihrerseits einen idealen Lebensraum für Dutzende verschiedener Tierarten bilden. Die Tiere finden im tropischen Regenwald nicht nur ihre Nahrung, sondern auch Schutz, Nistmöglichkeiten und andere wichtige Lebensgrundlagen. Die wechselseitigen Beziehungen in diesem Ökosystem sind sehr komplex und äußerst interessant. Jedes Jahr schneiden Gärtner die Pflanzen zurück: Der Rückschnitt umfasst ca. 25.000 Kilo Pflanzenmaterial, das innerhalb eines Jahres wieder nachwächst. Ein Großteil des Pflanzenschnitts wird gehäckselt und wieder in Burgers’ Bush eingebracht, weil die Nährstoffkreisläufe in diesem Ökosystem eine wichtige Rolle spielen.

Die Tiersammlung in Burgers’ Bush umfasst Vertreter aller Wirbeltiergruppen. Die Gruppe der Fische wird von Süßwasserstechrochen, Flusswelsen und der Buntbarschgattung Tilapia repräsentiert. Saumfingerechsen, Basilisken, Leguane, Schildkröten und ein Kaiman vertreten die Reptilien. Aus der Gruppe der Amphibien sind momentan nur die Pfeiffrösche zu nennen, und diese sind vor allem nachts aktiv. Darüber hinaus leben hier einige Säugetiere wie die tagaktiven Flughunde und die kleinen nachtaktiven Brillenblattnasen, eine Fledermausart. Sie erfüllen in Burgers’ Bush eine wichtige Aufgabe als Pflanzenbestäuber. Andere Säugetierarten sind die Zwergotter, Erdferkel und die Capybaras, die feste, eigene Gehege in Burgers‘ Bush bewohnen. Natürlich spielen auch die mehr als dreißig Vogelarten eine wichtige Rolle in der Tierwelt von Burgers‘ Bush.