Burgers' Park
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Burgers' Park

Publikumslieblinge

Der Königliche Burgers’ Zoo besteht aus sieben verschiedenen Bereichen. Sechs von ihnen widmen sich thematisch einem bestimmten Ökosystem der Erde. In einem siebten Bereich jedoch, der Burgers’ Park genannt wird, lernen die Besucher Säugetiere und Vögel aus verschiedenen Erdteilen und Lebensräumen kennen. Hier leben die Lieblingstiere vieler Kinder, wie Pinguine, Elefanten und Menschenaffen! Burgers’ Park beginnt direkt hinter dem Eingang des Tierparks mit dem Gehege der Brillenpinguine. Anschließend entdecken die Besucher auf ihrem Weg durch die leicht hügelige Zoolandschaft die Asiatischen Elefanten, Erdmännchen, Leoparden, Schakale und Flamingos. Burgers’ Park erstreckt sich praktisch entlang der gesamten Hauptroute des Tierparks. Auf großen Inseln leben die Gorillas und Schimpansen, in ihrer Nähe begegnet man tropischen Vögeln und den Wallabys.

Eine reiche Geschichte

Historisch Interessierte finden entlang der Hauptroute in Burgers’ Park auch Fotos und Informationen über die interessante Geschichte des Arnheimer Zoos. Noch vor wenigen Jahren konnte man hier historische (mehrere Jahrzehnte alte) Gehege erkennen, die inzwischen für kleinere Tierarten angepasst worden waren. Diese und das frühere „Tigertal“ sowie ein Bereich, in dem zu Beginn des Jahrhunderts noch die Orang-Utans lebten, sind vor Kurzem völlig umgestaltet worden. Kattas, Totenkopfäffchen und Nasenbären fühlen sich in ihren 2019 eröffneten Gehegen rundum wohl.

Pflanzen

Da der Burgers‘ Park keinen bestimmten Teil der Erde beziehungsweise keinen einzelnen Lebensraum repräsentiert und dieser Bereich des Tierparks im Freien liegt, besteht die Begrünung vorwiegend aus einheimischen Pflanzen. Durch die Pflanzung von Sträuchern und Blumen, die für das umgebende Waldgebiet typisch sind, fördert der Burgers‘ Zoo die Vielfalt an Insekten und Vögeln. Naturfreunde können also zwischen den Gehegen auch verschiedene einheimische Arten entdecken. Um Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten zu unterstützen, sähen wir ein- und zweijährige Blumenwiesen aus. Diese entfalten vor allem zu Beginn des Sommers eine farbenfrohe Pracht!

Tiere

Einige Tierarten in Burgers’ Park sind vom Aussterben bedroht. Das gilt für die Menschenaffen ebenso wie für die neuseeländischen Keas. Auch von den Sri-Lanka-Leoparden leben in der Natur nur noch weniger als tausend Exemplare. Ein Zuchtprogramm ist für die bedrohten Arten häufig unerlässlich, um eine Reservepopulation zu schaffen. Fortpflanzung ist jedoch nicht das einzige Ziel eines Zuchtprogramms. In manchen Fällen muss für einen funktionierenden Populationsaufbau sogar eine Junggesellengruppe eingerichtet werden. So halten wir bei den Kattas und Peruanischen Totenkopfäffchen ausschließlich Männchen, weil uns die Zuchtprogramm-Koordinatoren dieser Arten gebeten haben, diese Tiere aufzufangen. Auch bei den Asiatischen Elefanten streben wir keine Fortpflanzung an. Vielmehr konzentrieren wir uns darauf, älteren Elefantenweibchen ein Zuhause zu geben, die in ihren ursprünglichen Gruppen einen schweren Stand hatten. In Arnheim verbringen sie einen ruhigen Lebensabend.

Bildung

Über die beliebten und häufig sozialen Tierarten in Burgers’ Park gibt es viel Interessantes zu erzählen. Deshalb finden Sie zu jedem Säugetier in diesem Gebiet neben dem üblichen Arten-Schild auch Informationen auf größeren Thementafeln. Beispielsweise über den Goldschakal, der jetzt auch in den Niederlanden in der Natur vorkommt. Oder darüber, wie man Gorilla-Verhalten richtig interpretiert bzw. betagte Elefanten gut versorgt. Bei den Vogelgehegen wird die Besonderheit der Vögel als Tiergruppe auf Infotafeln mit bunten Fotos und Zeichnungen herausgestellt.