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Wir nehmen traurig Abschied von einer Elefantenkuh
Terug

Wir nehmen traurig Abschied von einer Elefantenkuh

Mittwoch, 24 April 2019
Wir nehmen traurig Abschied von einer Elefantenkuh

In dem europäischen Zuchtprogramm für Asiatische Elefanten kümmert sich der Burgers’ Zoo um ältere, häufig sehr dominante Elefantenkühe und bereitet ihnen einen angenehmen Lebensabend. Der Arnheimer Tierpark hat nach langer Überlegung mit dem Tierarzt, Biologen und Tierpflegern leider die Entscheidung fällen müssen, die Elefantin Rekka am Donnerstag, den 24 April 2019 zu ihrem eigenen Wohl einzuschläfern.

Intensive Pflege

Die Elefantin Rekka ist Schätzungen zufolge gut 50 Jahre alt geworden und lebt in Arnheim zusammen mit der etwa gleich alten Elefantenkuh Pinky. Rekka ist schon seit Jahren vom Tierarzt, den Biologen und den Tierpflegern intensiv betreut wurden. Vor einiger Zeit wurde bei ihr ein Tumor in der Blase diagnostiziert, aber dank schmerzstillender Medikamente litt Rekka kaum darunter und zeigte das für Elefanten natürliche Verhalten. In den letzten Wochen fraß sie jedoch immer schlechter und magerte zusehends ab. Elefanten können sechsmal im Leben neue Zähne bekommen und Rekka nutzt inzwischen ihr sechstes Gebiss. Diese Zähne sind durch den täglichen Gebrauch schon stark abgenutzt. Das erklärt, warum ihr das Fressen immer schwerer fällt. Ihren festen Pflegern gelingt es trotz ihrer täglichen Bemühungen und aller Zuwendung nicht mehr, Rekka zum Fressen zu ermuntern; auch ansonsten macht das Tier einen sehr lustlosen Eindruck, der Anlass zur Sorge gibt.

Ein elefantenwürdiges Leben

Bevor Rekka im Burgers’ Zoo ihren Lebensabend verbringen durfte, hatte sie ein schweres Leben. Rekka wurde in einem deutschen Zirkus aus Tierschutzgründen von den deutschen Behörden beschlagnahmt, die anschließend den Burgers’ Zoo baten, die Elefantenkuh aufzunehmen. Rekka erholte sich rasch und zeigte schon bald das natürliche Verhalten eines Elefanten. Jahrelang lebte sie sorglos mit der anderen alten Elefantendame Pinky zusammen im Zoo. In den vergangenen Wochen hat sich ihr Zustand jedoch stark verschlechtert. Nach einer umfassenden Untersuchung durch den Tierarzt und ausführlichen Gesprächen mit allen beteiligten Biologen und Tierpflegern kam der Zoo zu dem Schluss, dass Rekka kein elefantenwürdiges Leben mehr führt. Der Tierarzt wird Rekka am Donnerstag zunächst in Narkose legen und anschließend einschläfern.

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