Das internationale Zertifizierungs-Programm beurteilt das nachhaltige Handeln einer Einrichtung in den folgenden Bereichen: Management (Einhaltung der Verordnungen), Kommunikation, Corporate Social Responsibility, Wasser, Wasch- und Reinigungsmittel, Abfall- und Energieeinsparung, Raumklima (Bauten und Grünflächen), Mobilität der Gäste und Mitarbeitenden, Speisen und Getränke, Einkauf und Textilien. In einer Serie von Beiträgen über das nachhaltige Handeln in Burgers’ Zoo wird jeden Monat ein konkretes Beispiel vorgestellt.
Der Wärme-/Kältespeicher und die Solarmodule
Burgers’ Zoo ist international bekannt für die sogenannten Ökodisplays: Spezifische Lebensräume werden naturgetreu nachgeahmt. Dort leben die Tiere zumeist in großer Freiheit inmitten Tausender Pflanzen. Einige dieser Ökodisplays sind allerdings sehr wärmebedürftig, wie beispielsweise der Bush (tropischer Regenwald) und die Mangrove (von Salzwasser gefluteter Wald). Andere Ökodisplays wie der Ocean (tropisches Korallenriff) sind ebenfalls wärmebedürftig, dort muss aber auch regelmäßig gekühlt werden, vor allem im Sommer. Die Temperatur des lebendigen Korallenriffs schwankt im Laufe des Jahres von 24,5 Grad Celsius im Winter bis 26,5 Grad Celsius im Sommer. Aufgrund der riesigen Lampen ist es häufig nötig, dieses Ökodisplay zu kühlen. Dabei ist es ungeheuer wichtig, dass die Temperaturveränderungen sich allmählich vollziehen. Andernfalls treten die gleichen Probleme wie in der freien Natur auf, wo die Riffs durch die Klimaerwärmung absterben.