Das internationale Zertifizierungs-Programm beurteilt das nachhaltige Handeln einer Einrichtung in den folgenden Bereichen: Management (Einhaltung der Verordnungen), Kommunikation, Corporate Social Responsibility, Wasser, Wasch- und Reinigungsmittel, Abfall- und Energieeinsparung, Raumklima (Bauten und Grünflächen), Mobilität der Gäste und Mitarbeitenden, Speisen und Getränke, Einkauf und Textilien. In einer Serie von Beiträgen über das nachhaltige Handeln in Burgers’ Zoo wird jeden Monat ein konkretes Beispiel vorgestellt.
Die Eindämmung der Lebensmittelverschwendung, Fair Trade und der Standard für nachhaltigen Fischfang
Burgers’ Zoo heißt jährlich gut 1,1 Millionen Besucher willkommen. Viele unserer Gäste essen und trinken während ihres Zoobesuchs in einem der Restaurants. Darüber hinaus verfügen wir über ein modernes Kongresszentrum mitten im Park, wo Businesstreffs stattfinden: das Safari Meeting Centre. Und die Zehntausende Tiere verschiedenster Spezies müssen selbstverständlich auch mal was zum Beißen bekommen. All diese hungrigen und durstigen Mäuler nehmen also ganz ansehnliche Mengen an Nahrung und Flüssigem zu sich.
Burgers’ Zoo hat viel Energie in die Eindämmung der Lebensmittelverschwendung gesteckt. Über Jahre wurden die konsumierten Mengen pro Tag vermerkt und die Beschaffungspolitik anschließend danach ausgerichtet. Mit präzisen Prognosen auf der Grundlage einer großen Datenmenge achten wir darauf, dass es am Ende eines Tages nur wenige Reste gibt. Darüber hinaus haben wir einer möglichst effizienten (Wieder-)Verwertung bestimmter Abfälle viel Aufmerksamkeit geschenkt. Frisch geschnittene Gemüsereste etwa bilden durchaus eine schmackhafte Zutat für eine Suppe, um einmal ein Beispiel zu nennen. Und bestimmte frische Lebensmittelreste können manchen Tierarten als Nahrung dienen, auch wenn das im Einzelnen gut abgestimmt gehört, weil jede Spezies ein mit großer Sorgfalt zusammengestelltes Menü präsentiert bekommt. Abfälle, die nicht wiederverwertet werden können, werden getrennt entsorgt (zum Beispiel Glas, Papier, Plastik, Bioabfälle usw.).