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Live-Webcam zeigt Trächtiges Nashorn
Terug

Live-Webcam zeigt Trächtiges Nashorn

Dienstag, 25 Juli 2017
Live-Webcam zeigt Trächtiges Nashorn

Ein junges Breitmaulnashornweibchen wurde 2013 aus Kolmarden (Schweden) geholt – in der Hoffnung, dass es in Burgers’ Zoo bald Junge bekommen würde. Burgers’ Zoo erwartet innerhalb der nächsten zwei Wochen die Geburt eines Breitmaulnashorns. Mit genau dieser Hoffnung und Erwartung war das junge Weibchen Izala am 5. November 2013 aus dem schwedischen Tierpark in Kolmarden nach Arnheim geholt worden. Sie wurde schon bald trächtig, leider kam jedoch ihr erstes Junges am 25. Januar 2016 tot zur Welt. Es kommt bei Breitmaulnashörnern häufiger vor, dass die erste Trächtigkeit nicht erfolgreich verläuft, weil der Geburtskanal noch nicht weit genug und das Tier noch unerfahren ist. Seit Montag, 24. Juli 2017 können Besucher der Youtube www.youtube.com/watch?v=IxvDnVax9_E Izala rund um die Uhr live in ihrem Stall beobachten. 

Burgers’ Zoo ist erfolgreich in der Nashornzucht

Der Arnheimer Zoo ist bei der Zucht des bedrohten Breitmaulnashorns sehr erfolgreich: In den vergangenen 17 Jahren wurden nicht weniger als sieben Nashörner geboren, darunter auch das leider totgeborene Junge von Izala. Durchschnittlich kommen in allen europäischen Tierparks zusammen jährlich nur etwa zwölf Breitmaulnashörner zur Welt, aber im Jahr 2016 war eine erfreuliche Steigerung zu verzeichnen: 22 Geburten. Dieser Anstieg ist auf die engere Zusammenarbeit in Europa zurückzuführen. Durch den gegenseitigen Austausch gelingt es den Zoos, eine aussichtsreichere Zuchtsituation für Nashörner zu schaffen. 

Hormonelle Unterdrückung

Von den fünf Nashornarten, die heute noch auf der Erde leben, ist das Breitmaulnashorn das „geselligste“. Auch hier leben die Männchen, deren Territorium sich mit dem Lebensraum verschiedener erwachsener Weibchen überschneidet, zwar hauptsächlich als Einzelgänger. Die Weibchen jedoch leben häufig in kleinen Gruppen, in denen die Tiere eng miteinander verwandt sind. Meist handelt es sich bei einer solchen Gruppe um einige erwachsene Weibchen mit ihren Jungen. In dieser Situation wird erfahrungsgemäß der Zyklus der rangniedrigeren Weibchen hormonell unterdrückt. Sobald ein solches Weibchen jedoch in ein anderes Umfeld kommt, reguliert sich für gewöhnlich sein Hormonzyklus, sodass die Wahrscheinlichkeit einer Trächtigkeit steigt. Aus diesem Grund zog Izala 2013 aus Kolmarden, wo sie mit ihrer Mutter zusammengelebt hatte, in den Arnheimer Burgers’ Zoo um.

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