Wir haben in unserer Mangrove einen Salzwasser- und einen Süßwasserbereich. Das Becken, in dem die Seekühe leben, enthält Süßwasser, während sich in der Schlammfläche für die Winkerkrabben und auch im Becken der Mangrovenquallen Salzwasser befindet. Der Luftraum wird von Vögeln und unzähligen bunten Schmetterlingen bevölkert. Eine der Herausforderungen in der Mangrove besteht darin, ein Gleichgewicht zwischen Vögeln und Schmetterlingen zu finden: Schließlich sollen die Vögel nicht zu viele Schmetterlinge fangen. Wir müssen also die Vogelarten, die für dieses Ökodisplay geeignet sind, sehr sorgfältig auswählen. Gleichzeitig darf eine Vogelart auch keine Fische oder Krabben fressen. Bei der Auswahl, die wir treffen, kommen also zahlreiche Vogelarten nicht infrage. Aber auch bei den Süßwasserfischen sind gründliche Überlegungen notwendig, um ein Gleichgewicht zu schaffen. Wir halten hier drei Arten von Raubfischen: den Gemeinen Knochenhecht, einen lebendgebärenden Zahnkarpfen (den Hechtkärpfling, Belonesox belizanus) und eine bestimmte Buntbarschart (Petenia splendida). Alle drei sollen Jungfische fangen, damit insbesondere bei den verschiedenen Buntbarscharten die Anzahl der Exemplare nicht zu stark in die Höhe schnellt.