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Zoos früher und heute: Die Geschichte von Burgers’ Safari
Terug

Zoos früher und heute: Die Geschichte von Burgers’ Safari

Mittwoch, 01 November 2017

Burgers’ Zoo besteht schon mehr als hundert Jahre. Seit der Errichtung im Jahr 1913 hat sich in Zoos viel verändert! Tiergärten haben heute viel mehr Wissen über die natürliche Lebensweise von Tieren und ihre Bedürfnisse in Bezug auf Haltung und Fütterung. Dieser Wissenszuwachs erfolgte schrittweise und so wurden in Tiergärten im Laufe eines Jahrhunderts immer wieder Veränderungen und Verbesserungen durchgeführt. Nicht ohne Stolz können wir verkünden, dass Burgers’ Zoo bei diesen Entwicklungen oft führend war! Ein schönes Beispiel für die Tierhaltung ist die Safari.

Gehege ohne Gitter

Raubtiere wurden in früheren Zeiten in sehr stabilen Käfigen mit dicken Gittern gehalten. Das Tier selbst findet die Gitter vielleicht nicht einmal störend, aber die Besucher bekommen – bewusst oder unbewusst – falsche Eindrücke: von gefährlichen Bestien, eigentlich Monstern, die man hinter dicken Gittern gefangen halten muss. Zu Beginn der 30-er Jahre des vorigen Jahrhunderts war Burgers’ Dierentuin – der frühere Name von Burgers’ Zoo – der erste Park in den Niederlanden, der Löwen, Tiger und Bären in gitterlosen Gehegen hielt. 

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Neue Trends

In den 1960-er Jahren ging der Trend dahin, den Tieren in Zoos  mehr Raum zu geben und so wurde die Idee von großen Gehegen, durch die man mit dem Auto fahren konnte, geboren. Ende der 1960-er Jahre wurde daher in Burgers‘ Zoo der erste Safaripark auf dem europäischen Festland eröffnet. Sogar der Name „Safaripark“ wurde damals zum ersten Mal in der niederländischen Sprache benutzt! In den Anfangsjahren des Safariparks konnten die Besucher tatsächlich mit ihren Autos zwischen den Tieren herum fahren und manchmal setzte sich sogar ein Löwe auf die Motorhaube! Zu der Zeit musste für eine Fahrt durch den Safaripark zusätzlicher Eintritt bezahlt werden. In den 1980-er Jahren erhielt der spezielle Safarizug seinen Einzug. Darin fuhren die Besucher durch die Gehege mit verschiedenen Huftieren, während der Fahrer des Zuges ihnen mit dem Mikrofon alles über die Tiere erzählte. Einige Jahre später wurden private Autos aus dem Gelände verbannt, da man der Meinung war, dass dies für die Tiere besser und für die Besucher sicherer war. In 1995 wurde der Safaripark in eine „Wandersafari“ umgebaut. Das bedeutete auch das Ende für den Safarizug. Im Jahr 2005 wurden die modernen und hellen Ställe für die Unterbringung der Huftiere in der Nacht und im Winter eröffnet. Die Entwicklungen stehen nie still und darum wird sich ein Tiergarten auch immer verändern!

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