Ein Blick hinter die Bauzäune!

Burgers’ Zoo startet ein neues Bauprojekt. Dieses Mal erhält das Gebiet vom Pinguin-Corner bis zum Nasenbären-Gehege ein gründliches Facelifting. Die Eröffnung dieses neuen Bereiches ist für das Frühjahr 2019 geplant. In diesem Artikel erläutert der Zoo Details über das neue Projekt.

Adieu, Geschichte!

Die Gehege, die mit dem Neubau verschwinden, gehören zu den ältesten Teilen des Zoos. Die Kunstfelsen bei den Warzenschweinen und Bongos stammen aus den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Damals waren größere Tiere in den Gehegen untergebracht –beispielsweise Tiger da, wo bis vor kurzem die Nasenbären wohnten, oder Nashörner, wo später Warzenschweine gehalten wurden. 

 

Zeit für Erneuerung

Die Gehege, die mit dem Neubau verschwinden, gehören zu den ältesten Teilen des Zoos. Die Kunstfelsen bei den Warzenschweinen und Bongos stammen aus den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Damals waren größere Tiere in den Gehegen untergebracht –beispielsweise Tiger da, wo bis vor kurzem die Nasenbären wohnten, oder Nashörner, wo später Warzenschweine gehalten wurden. 

 

Welche Neuerungen sind geplant? 

Der Burgers’ Zoo ist vor allem für seine Öko-Displays bekannt, in denen die natürlichen Lebensräume der Tiere so genau wie möglich nachgebildet werden. Das Gebiet allerdings, in dem jetzt gebaut wird, gehört zu dem Mischgebiet „Park“, wie sich gut an der roten Farbe der Beschilderung erkennen lässt. Bei den Umbaumaßnahmen entsteht also kein neues Öko-Display, sondern es werden zwei neue Tiergehege geschaffen, die für Mensch und Tier ansprechender sind. 

In einem Bereich werden die Kattas und die Mohren-Makis zu sehen sein. In dem anderen ziehen die Nasenbären gemeinsam mit Burgers’ neuen Bewohnern, den Ecuador-Totenkopfäffchen, ein. Jedes Außengehege wird ungefähr 800 Quadratmeter groß, wenn man die Wasserkanäle, die die Gebiete größtenteils umgeben, nicht einrechnet. Natürlich benötigen die Tiere, die in die neuen Gehege einziehen, auch beheizbare Nacht- und Winterquartiere. Da sie sich manchmal zurückziehen möchten, Konflikte auftreten können oder Neulinge erst an die Gruppe gewöhnt werden müssen, wird es bei beiden Gehegen Gebäude mit mehreren Innengehegen geben. Besucher können von außen – von Dächern oder Beobachtungshütten geschützt – in die Innengehege schauen, sodass die Tiere auch bei schlechterem Wetter gut zu beobachten sind. 

Selbstverständlich darf man nicht ohne weiteres Gebäude abreißen oder neue bauen: Eine Vielzahl von Genehmigungen sind hierfür erforderlich. In dem Gebiet, das jetzt betroffen ist, brüten Sperlinge, außerdem leben hier Fledermäuse. Für diese in den Niederlanden geschützten Wildtiere müssen alternative Quartiere hergerichtet werden. Auch muss beim Baustart Rücksicht auf die Brutzeit der Vögel und den Winterschlaf der Fledermäuse genommen werden. Der Beginn der Abbrucharbeiten im September ist also bewusst gewählt!

Immer häufiger führen auch in den Niederlanden Starkregenfälle dazu, dass es in bebauten Arealen zu Überschwemmungen kommt, weil die Kanalisation das in Mengen einströmende Regenwasser nicht mehr auffangen kann. Auf dem betreffenden Gelände bemüht sich der Zoo daher, die Kanalisation so weit wie möglich zu entlasten. Hier wird das Regenwasser, das Dächer und Wege überströmt in eine Art „Wadi“, ein Wasserauffangbecken, geführt. So entwickelt der Burgers’ Zoo quasi eine eigene Auenlandschaft!

Die Wasserkanäle, die Tiere und Besucher voneinander trennen, sind alle miteinander verbunden. Durch die Schwerkraft läuft das Wasser von einem Kanal in den nächsten; eine Pumpe transportiert das Wasser am Ende zurück auf das Ausgangsniveau. Die steilsten Abschnitte des bestehenden Geländes sollen durch ein neues Wegeleitsystem aus der Route ausgeklammert werden. Hoffentlich können Sie in naher Zukunft an schönen Gehegen und besonderen Aussichtspunkten vorbei in Richtung Park Restaurant spazieren, ohne außer Atem zu geraten. Vor allem Familien mit Kinderwagen und Rollstuhlfahrer werden diese Anpassung sicherlich zu schätzen wissen.

Den kommenden Winter werden Nasenbären und Makis in vorübergehenden Unterkünften nahe den Safari-Gehegen verbringen, wo sie für Besucher nicht zu sehen sind.

Wir verwenden Cookies für eine optimale Erfahrung auf dieser Seite.

in Ordnung Privacy statement