Oh nein, nicht auch noch hier eine „Stickstoffkrise“! Manche Korallenriffe leiden unter starker Verschmutzung, beispielsweise wenn Abwässer in der Nähe des Riffs ins Meer eingeleitet werden. Die Folge ist ein Stickstoffüberschuss im Wasser und damit „glückliche“ Algen, die üppig wachsen und schließlich die Korallen überwuchern und ersticken. Im Ökodisplay Burgers’ Ocean befindet sich eines der größten Korallenriff-Aquarien der Welt. Auch in diesem Aquarium werden die Stickstoffwerte überwacht. Die Fische werden gefüttert und scheiden organische Abfallprodukte aus, bei denen es sich vielfach um Stickstoffverbindungen handelt. Für das Ocean-Team ist es wichtig zu wissen, was mit diesem Stickstoff geschieht und ob er in der richtigen Konzentration vorhanden ist. Mehrere Studierende der Universität Wageningen haben sich mit dieser Frage befasst. Das Ergebnis ist ein Computermodell, das den gesamten Stickstoffkreislauf berechnet. Das Zusammensetzen dieses Modells war ein regelrechtes Puzzle, von dem jeder Studierende einen Teil gelöst hat. Sophie Cooijmans war die letzte Studierende, die an diesem Projekt mitgearbeitet hat.
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