Eine außergewöhnliche neue Vogelart: der Madagaskar-Schopfibis
Terug

Eine außergewöhnliche neue Vogelart: der Madagaskar-Schopfibis

Montag, 04 März 2019
Eine außergewöhnliche neue Vogelart: der Madagaskar-Schopfibis


Der Burgers’ Zoo ist seit Kurzem um eine Vogelart reicher. Aus dem Züricher Zoo durften wir einen Madagaskar-Schopfibis in Empfang nehmen. Diese Ibisart ist in Tierparks relativ selten und leider – wegen schrumpfender Wälder (Habitatverlust) und der Jagd – auch in der Natur. Da diese Art nur auf Madagaskar vorkommt, ist das Verbreitungsgebiet ohnehin schon sehr begrenzt. Der Burgers’ Zoo ist der einzige Tierpark in den Niederlanden, der einen Vogel dieser Art beherbergt.

Momentan haben wir ein Männchen, das sich nach einer Quarantäne- und Eingewöhnungsphase hinter den Kulissen inzwischen in Burgers’ Bush frei bewegt. Wir hoffen natürlich, in Zukunft auch noch ein Weibchen aus einem anderen Zoo zu bekommen, damit wir nach Möglichkeit selbst Nachwuchs züchten können.

Außergewöhnlich ist, dass diese Ibisart als Einzelgänger lebt, während die meisten Ibisarten größere Gruppen bilden. Der Madagaskar-Schopfibis ist obendrein ein echter Waldbewohner und nahezu ausschließlich am Boden anzutreffen. Nur zum Schlafen begibt sich dieser Vogel auf einen Baum.

Der Madagaskar-Schopfibis ist nicht nur eine farbenfrohe Erscheinung, er fällt auch durch sein Verhalten auf. Er ist fast permanent auf der Suche nach Nahrung, das heißt, dass er fortwährend den Schnabel gen Boden bewegt, während er durch den Wald schreitet. In dieser Hinsicht ähnelt diese Ibisart dem Kiwi.

Seinen Namen verdankt der Schopfibis der Tatsache, dass die Männchen während der Balz die Kopffedern aufrichten können, um die Weibchen zu beeindrucken. Alles in allem eine bemerkenswerte Erscheinung! Vielleicht entdecken Sie diesen Neuzugang bei Ihrem nächsten Besuch in Burgers’ Bush.

Kommentare


Mehr News


Neue Mitbewohner! Schön!?

Neue Mitbewohner! Schön!?

Mittwoch, 13 März 2019

Der Umzug, die Gewöhnung an eine neue Umgebung und die Integration bei bereits anwesenden Artgenossen verursachen jede Menge Stress.

Lesen Sie mehr

Wir verwenden Cookies für eine optimale Erfahrung auf dieser Seite.

in Ordnung Datenschutzerklärung