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Hoffnungsvolle Nashornzucht in Arnheimer Tierpark
Terug

Hoffnungsvolle Nashornzucht in Arnheimer Tierpark

Donnerstag, 15 August 2019
Hoffnungsvolle Nashornzucht in Arnheimer Tierpark

Am 15. August 2019 wurde im Königlichen Burgers’ Zoo ein Breitmaulnashorn geboren. Das Männchen macht einen gesunden Eindruck. Seit 2002 ist der Arnheimer Tierpark auffallend erfolgreich in der Nashornzucht: Ganze zehn Nashörner sind in der Stadt nahe der deutschen Grenze auf die Welt gekommen, eines wurde leider leblos geboren. In europäischen Tierparks leben insgesamt 269 Breitmaulnashörner: 116 Männchen und 153 Weibchen. Im Durchschnitt werden in Europa nur zehn Breitmaulnashörner pro Jahr geboren.

 

Ursachen, die die Zucht erschweren

Längst nicht alle ausgewachsenen Männchen sind fruchtbar und bei den Nashornweibchen treten häufig Zysten in den Uterushörnern auf. Das hat oftmals zur Folge, dass Sperma die Eizelle nicht erreicht oder dass eine Eizelle sich nicht aus dem Eierstock lösen kann. Zystenbildung kann außerdem verhindern, dass eine Eizelle den Eileiter passiert oder dass eine befruchtete Eizelle sich in der Gebärmutterwand einnistet. Ein anderes Problem stellt die Tatsache dar, dass junge Weibchen gelegentlich durch ihre Mütter hormonell „unterdrückt“ werden. In diesem Fall werden die jungen Weibchen erst fruchtbar, wenn sie in einen anderen Tierpark verlegt werden.

Eine sozialere Nashornart

Von den fünf Nashornarten, die gegenwärtig auf der Welt noch vorkommen, zeigt das Breitmaulnashorn das stärkste Sozialverhalten. Während die übrigen vier Nashornarten in erster Linie als Einzelgänger leben und nur in der Paarungszeit die Gesellschaft ihrer Artgenossen suchen, kommen bei Breitmaulnashörnern kleine Gruppen aus erwachsenen Weibchen mit ihren Jungen vor. In der Regel sind diese Weibchen eng miteinander verwandt. Männchen leben solitär und markieren ihr Territorium mit Kothaufen, die sie als Duftmarke an dessen Grenzen platzieren.

Erfolgreiche Zucht im Burgers’ Zoo

Für die erfolgreiche Zucht von Breitmaulnashörnern ist es – angesichts ihres natürlichen Verhaltens und der sozialen Gruppenstruktur – günstig, wenn die Tiere über viel Platz verfügen. So können sie sich frei entscheiden, wann sie sich aus dem Weg gehen und wann sie einander begegnen. In Arnheim lebt das Zuchtmännchen mehr oder weniger als Einzelgänger, es hält sich meist von den Weibchen und ihren Jungen fern. Nur in der Paarungszeit sucht es die Nähe der Weibchen. Der Burgers’ Zoo besitzt sowohl ein fruchtbares Männchen als auch zwei Weibchen, die schon mehrfach Junge bekommen haben.

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