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Update zur trächtigen Seekuh: Wir müssen uns weiter in Geduld üben
Terug

Update zur trächtigen Seekuh: Wir müssen uns weiter in Geduld üben

Montag, 11 März 2019
Update zur trächtigen Seekuh: Wir müssen uns weiter in Geduld üben

Heute möchten wir ein weiteres Mal von der trächtigen Seekuh berichten. Leider sind im Vergleich zum vorigen Update nur wenige neue Entwicklungen zu melden. So wie alle, die diese Schwangerschaft aufmerksam verfolgen, behalten wir die Situation täglich im Blick, aber wir entdecken noch keine Veränderungen im Verhalten des Manati-Weibchens. Die Situation kann sich buchstäblich von einem Tag auf den anderen ganz neu darstellen, aber vorläufig bleibt uns nichts anderes übrig, als abzuwarten – und Augen und Ohren offen zu halten.

Kein Grund zur Unruhe

Es besteht keinerlei Veranlassung, unruhig zu werden, auch wenn die Geduld aller Beteiligten auf die Probe gestellt wird. Wir können momentan nichts anders tun als die weitere Entwicklung auf uns zukommen zu lassen. Ein Hochschulstudent, der im Auftrag des Zoos Untersuchungen durchführt, überwacht die trächtige Seekuh unter der Woche jeden Tag für mehrere Stunden und notiert eventuelle Besonderheiten. Bis heute ist alles vollkommen normal, was natürlich eine positive Nachricht ist. Üben wir uns also in Gelassenheit.

Ein sehr gesunder Appetit

Das trächtige Weibchen hat – so wie immer – einen sehr gesunden Appetit. Der Speiseplan der Karibik-Manatis im Burgers‘ Zoo besteht aus Endivienköpfen, Chinakohl und Staudensellerie, außerdem bekommen sie gekochte Rote Bete und Möhren. Ein Nahrungsmittel, das Seekühe für ihr Leben gern fressen, ist Weizen. Die Tierpfleger verfüttern das Getreide mehrmals am Tag als gesunde Zwischenmahlzeit. Das Weibchen frisst ausgezeichnet, auch in diesem Punkt ist verglichen mit der Zeit vor der Trächtigkeit alles beim Alten. In der Natur fressen Karibik-Manatis große Mengen Wasserpflanzen und Seegräser. Die schwimmenden Endivienköpfe „pflücken“ sie, wie in freier Wildbahn zum Beispiel Wasserhyazinthen, von der Wasseroberfläche. Sie ziehen sie im Ganzen unter Wasser, um sie dort zu verspeisen. Dabei kommen häufig die beiden Flossen zum Einsatz, mit denen die Manatis die Nahrung festhalten.

Bis zum nächsten Update!

Wir beobachten unsere Seekühe weiterhin genau. Sobald wir Verhaltensveränderungen feststellen, werden wir davon in einem neuen Update berichten. Behaltet darum diese Seite gut im Auge!

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