Ein Moment für eine bewusste Entscheidung...

Wir verwenden Cookies, um Ihren Besuch auf unserer Website so benutzerfreundlich und persönlich wie möglich zu gestalten. Mithilfe dieser Cookies können wir unter anderem die Website analysieren, den Benutzerkomfort verbessern und Ihnen die relevantesten Informationen anzeigen. Da der Schutz Ihrer Daten im Internet wichtig ist, bitten wir Sie, sich einen Moment Zeit zu nehmen, um eine bewusste Entscheidung zu treffen. Lesen Sie, wie wir mit Datenschutz und Cookies umgehen.

Opportunistische Katzen in Burgers’ Rimba
Terug

Opportunistische Katzen in Burgers’ Rimba

Freitag, 29 Juni 2018
Opportunistische Katzen in Burgers’ Rimba

Schon seit den achtziger Jahren hält der Burgers’ Zoo Sri-Lanka-Leoparden. Leoparden kommen in vielen verschiedenen Regionen Asiens und Afrikas vor. Die asiatischen Vertreter dieser Katzenart werden im Allgemeinen „Panther“ genannt, für ihre afrikanischen Artgenossen wird eher der Name „Leopard“ verwendet, aber es finden sich auch immer Abweichungen von dieser Unterscheidung. Man geht davon aus, dass der Name Leopard aus dem Griechischen stammt und sich aus leon (Löwe) und pard (Panther) zusammensetzt. Früher dachte man nämlich, beim Leoparden handele es sich um eine Kreuzung zwischen einem Löwen und einem Panther.

Soziale Zusammensetzung

Wie die meisten Katzenarten sind auch Leoparden Einzelgänger. Männchen und Weibchen suchen einander nur in der Paarungszeit auf. Die einzige langanhaltende Beziehung, die Leoparden eingehen, ist die zwischen einer Mutter und ihren Jungen. Weibchen, die ihre Mutter verlassen, wählen häufig ihr Territorium in deren Nähe. Ein erwachsenes Männchen markiert sein Territorium mit Urin sowie Exkrementen und verteidigt es gegen andere Männchen. Das Territorium eines ausgewachsenen Männchens überlappt sich meist mit den Verbreitungsgebieten mehrerer erwachsener Weibchen. 

Opportunistisch

Leoparden sind opportunistische Jäger, sie können sich also an viele verschiedene Lebensräume anpassen. Die Beute besteht vor allem aus Antilopen, Warzenschweinen und Hirschen, aber auch Primaten stehen auf der Speisekarte. Ein Leopard ist sogar in der Lage, ein Beutetier, das dreimal so schwer ist wie er selbst, auf einen Baum zu schleppen. Man hat in Leopardenexkrementen schon Überreste eines Riesenpandas gefunden. Doch auch kleinere Beutetiere werden gejagt, zum Beispiel Nagetiere, Echsen und sogar Krebse und Käfer. Darum kann diese Katzenart auch in Gebieten überleben, in denen kaum noch große Wildtiere vorkommen. Wenn sich die Chance ergibt, greift sich der Leopard auch Beute, die er erst später verzehren will. Diese versteckt er außer Reichweite größerer Raubkatzen, wie dem Löwen. Ein Verhalten, das in der Welt der Großkatzen nahezu einzigartig ist – und dafür sorgt, dass Leoparden auch in Zeiten von Nahrungsknappheit zu fressen haben.

Kommentare


Mehr News


Der regulierte Regenwald

Der regulierte Regenwald

Donnerstag, 26 März 2020

Damit Tropenpflanzen in den Niederlanden überleben können, müssen ziemlich viele Maßnahmen getroffen werden. Neben Luft benötigen die Pflanzen insbesondere Sonnenlicht und Wasser in Mengen, die hier nicht im gleichen Ausmaß verfügbar sind wie dort, wo sie ursprünglich herkommen. Im „geschlossenen“ System von Burgers’ Bush werden die natürlichen Bedingungen so gut wie möglich nachempfunden. Erst im vergangenen Jahr wurde die Beregnungsanlage ausgebaut.

Lesen Sie mehr
Woher kommen diese Vögel?

Woher kommen diese Vögel?

Donnerstag, 19 März 2020

Der Einzug einer neuen Tierart in Burgers‘ Zoo wird meistens laut und deutlich angekündigt, aber im Fall dieser Vogelart haben wir eine Ausnahme gemacht. Frühere Erfahrungen mit diesen Vögeln waren nämlich nicht immer positiv.

Lesen Sie mehr
Update Corona-virus

Update Corona-virus

Freitag, 13 März 2020

Im Zusammenhang mit der unsicheren und undeutlichen Situation rundum das coronavirus haben wir beschlossen, den Königlichen Burgers‘ Zoo bis auf Weiteres für Besucher geschlossen..

 

Lesen Sie mehr