Vom Sorgenkind zur Beispielmutter
Terug

Vom Sorgenkind zur Beispielmutter

Donnerstag, 31 Oktober 2013

Das Gorillaweibchen Makoua hat am 24. Oktober um 18 Uhr im Burgers‘ Zoo in Arnheim ihr erstes Junges zur Welt gebracht. Makoua selbst, die zur Rasse der Westlichen Flachlandgorillas gehört, kam am 11. Juni 2004 im Berliner Zoo als Sorgenkind auf die Welt. Mit vier Jahren gelangte das Gorillaweibchen nach dem Aufenthalt im Stuttgarter Tiergarten in den Burgers‘ Zoo in Arnheim und begann, sich wie ein normales Gorillaweibchen zu verhalten.

 

Mehr Mensch als Gorilla

Mehr Mensch als Gorilla

Nach der Geburt im Berliner Zoo musste Makoua mit der Hand aufgezogen werden. Ihre Mutter ließ sie nicht trinken. Durch eine Empfehlung des  Europäischen Koordinators des Zuchtprogramms zog Makoua dann in den Zoo nach Stuttgart, wo sie in einer Art Gorillakindergarten mit Gleichaltrigen aufwuchs. Dort lebte sie bis zu ihrem vierten Lebensjahr mit Gorillas zusammen, die denselben Hintergrund wie sie hatten. Im Jahre 2008 zog Makoua in den Burgers‘ Zoo nach Arnheim und wurde langsam in die dort ansässige Gorillagruppe eingeführt. In der Gruppe leben 14 Gorillas, darunter vier Gleichaltrige. Am Anfang sonderte sie sich von den anderen Gorillas ab. Und beim ersten Treffen mit dem Anführer der Gruppe, den Silberrücken Bauwi, war sie so verunsichert, dass sie dem 200 Kilogramm schweren Gorillamännchen einen Schlag ins Gesicht verpasste.

 

Positive Entwicklungen

Nach vielen Monaten intensiver Pflege, Geduld und Engagement der Betreuer und Biologen begann das Gorillaweibchen Fortschritte zu machen und fing an, von anderen weiblichen Gorillas zu lernen. Mittlerweile ist Makoua neun Jahre alt und hat von den anderen Gorillas  gelernt, wie sich eine vorbildliche Gorillamutter um ihr Junges kümmert. Die Betreuer und Biologen aus dem Burgers‘ Zoo sind freudig überrascht, dass Makoua sich mehr und mehr wie ein echtes Gorillaweibchen verhält und ihrem Jungen, dessen Namen und Gewicht noch nicht feststeht, die ordnungsgemäße Zuneigung zuteilwerden lässt.

Kommentare


Mehr News


Ein Blick hinter den Bauzaun!

Ein Blick hinter den Bauzaun!

Freitag, 14 Dezember 2018

Nach der Eröffnung von Burgers’ Mangrove im Juli 2017 sind in unserem Tierpark seit einigen Woche erneut Bauzäune zu sehen. Diesmal wird die Gegend zwischen dem Café Pinguïn Corner und dem Nasenbärengehege einer gründlichen Sanierung unterzogen.  Die Eröffnung dieses neuen Zoobereichs soll im Frühjahr 2019 stattfinden.

Lesen Sie mehr
Ich sehe was, was Du nicht siehst: Epiphyten

Ich sehe was, was Du nicht siehst: Epiphyten

Mittwoch, 05 Dezember 2018

 Der dreißig Jahre alte Regenwald verbirgt vor dem durchschnittlichen Besucher zahlreiche grüne Geheimnisse. Einer der weniger bekannten grünen Fakten ist beispielsweise, dass die Bepflanzung dieses Regenwaldes in drei Welten aufgeteilt ist: Südamerika, Afrika und Südostasien. Aber diese Tatsache würde man nicht als großes Geheimnis bezeichnen.

Lesen Sie mehr
Schottischer bär soll Arnheimer bärinnen beziren

Schottischer bär soll Arnheimer bärinnen beziren

Donnerstag, 29 November 2018

Sehnsüchtig warten die Biologen und Tierpfleger des Königlichen Burgers’ Zoos auf das Eintreffen eines Malaienbären-Männchens, das für Freitag, den 30. November 2018, geplant ist. Alle Hoffnungen ruhen auf dem Männchen aus dem Tierpark von Edinburg (Schottland) und den beiden Arnheimer Bärinnen: Sie sollen gemeinsam den ersehnten Nachwuchs für das europäische Zuchtprogramm hervorbringen.

Lesen Sie mehr

Wir verwenden Cookies für eine optimale Erfahrung auf dieser Seite.

in Ordnung Privacy statement