Ein Moment für eine bewusste Entscheidung...

Wir verwenden Cookies, um Ihren Besuch auf unserer Website so benutzerfreundlich und persönlich wie möglich zu gestalten. Mithilfe dieser Cookies können wir unter anderem die Website analysieren, den Benutzerkomfort verbessern und Ihnen die relevantesten Informationen anzeigen. Da der Schutz Ihrer Daten im Internet wichtig ist, bitten wir Sie, sich einen Moment Zeit zu nehmen, um eine bewusste Entscheidung zu treffen. Lesen Sie, wie wir mit Datenschutz und Cookies umgehen.

Durch Zuchtprogramme bleiben Tierpopulationen genetisch gesund
Terug

Durch Zuchtprogramme bleiben Tierpopulationen genetisch gesund

Freitag, 12 Januar 2018
Durch Zuchtprogramme bleiben Tierpopulationen genetisch gesund

Vor einigen Jahrzehnten holten Tiergärten die Tiere für ihren Tierbestand aus der Wildnis. Über spezialisierte Händler waren so gut wie alle Tierarten verfügbar. Irgendwann wurde den Tiergärten allerdings bewusst, dass es nicht zu verantworten war, immer wieder neue Tiere aus der Natur zu holen. Selbstverständlich schon gar nicht, wenn es um bedrohte Tierarten ging.

Zoos hatten viel Forschungsarbeit zu leisten um herauszufinden, wie man Tiere länger gesund und zufrieden am Leben erhalten und zur Fortpflanzung bringen konnte, damit man unabhängig von Neuimporten werden konnte. Außerdem musste ein guter Weg zur Zusammenarbeit gefunden werden, mit vielen Vereinbarungen zum Austausch von Tieren zwischen den einzelnen Tiergärten. Auf diese Weise war und ist es möglich,  Inzucht zu vermeiden und genetisch optimale Zuchtgruppen zusammenzustellen. Hierfür wurden internationale Zuchtprogramme ins Leben gerufen.

In den vergangenen drei, vier Jahrzehnten haben diese Zuchtprogramme einen enormen Aufschwung erlebt. Inzwischen gelangen praktisch keine Vögel oder Säugetiere, die in der Natur geboren wurden, mehr in Tiergärten. Eine Ausnahme sind einzelne Tiere aus Auffangstationen, zum Beispiel Vögel, die gegen Stromleitungen geflogen sind und in der Natur nicht mehr überleben könnten. Bei Salzwasserfischen und Korallen sind die Zuchtprogramme noch nicht ganz so weit fortgeschritten, aber man holt auf dem Gebiet schon mächtig auf!

In europäischen Zoos bestehen Zuchtprogramme für mehr als dreihundert Tierarten. Mehr als sechzig Arten, die in Burgers‘ Zoo leben, werden über ein Zuchtprogramm gemanagt. Jedes Zuchtprogramm wird jeweils von einem Experten koordiniert. Diese Aufgabe haben Mitarbeiter von Burgers‘ Zoo für die Erdferkel, Adlerrochen und Brillenlanguren übernommen. Der Koordinator hat die Übersicht über die gesamte Population in Europa, gibt Empfehlungen, wann welches Tier in einen anderen Zoo umzieht und entscheidet auch, oft zusammen mit einer Kommission von Fachleuten, welche Tiere sich miteinander fortpflanzen dürfen. Dies umfasst auch, dass der Koordinator entscheidet, welche Tiere – zeitweise oder überhaupt – keine Jungen bekommen dürfen. Es wird angestrebt, dass nur Junge geboren werden, für die ein Platz in einem anderen guten Tiergarten gefunden werden kann. Bei manchen Tieren wird daher auf die eine oder andere Art Empfängnisverhütung angewendet oder Fortpflanzung verhindert, in dem Junggesellengruppen gehalten werden.

Kommentare


Mehr News


Donnerstag, 22 August 2019

Am Freitag, den 23. August 2019, begrüßt der Burgers’ Zoo eine 51 Jahre alte Asiatische Elefantenkuh aus dem Zoo von Kolmarden (Schweden). Die ältere Dame wird der bereits anwesenden 53 Jahre alten Elefantenkuh in Arnheim Gesellschaft leisten.

Lesen Sie mehr
Die Seekuh – ein faszinierendes Tier

Die Seekuh – ein faszinierendes Tier

Freitag, 16 August 2019

Der Mitte März geborenen Seekuh geht es prächtig. In den ersten Wochen schien das kleine Männchen kaum zu wachsen, aber mittlerweile ist es nicht nur ein ganzes Stück größer geworden, es sieht auch nicht mehr so aus wie ein dünner Schlauch mit viel zu großer Schwanzflosse … inzwischen ist es zu einer ansehnlichen, runden Seekuh im Kleinformat herangewachsen.

Lesen Sie mehr