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Arbeiten mit gefährlichen Tieren
Terug

Arbeiten mit gefährlichen Tieren

Mittwoch, 14 Juni 2017
Arbeiten mit gefährlichen Tieren

Jagdinstinkt

Zootiere sind wilde Tiere, selbst wenn sie im Tiergarten geboren sind. Sie sind die Nähe von Menschen gewöhnt, aber das bedeutet nicht, dass sie zahm sind! Bei vielen Tierarten geht der Tierpfleger niemals ins Gehege, wenn sich die Tiere darin befinden. Große Raubtiere wie die Sumatra-Tiger oder Malaienbären sind potentiell gefährlich für den Menschen. Selbst wenn so ein Tier nicht hungrig ist und seinen Pfleger vielleicht schon seit Jahren kennt, würde es sehr wahrscheinlich angreifen. Der Jagdinstinkt und auch der natürliche Drang sein Kernterritorium – und das sind die Gehege der Tiere – gegen Eindringlinge zu verteidigen, sind starke, angeborenes Verhalten. Gehege, in denen solche Tiere leben, bestehen immer aus mehreren (Innen-)Gehegen, manchmal teilweise für die Besucher nicht sichtbar. Hier kann ein Tier kurz abgesondert werden, wenn der Tierpfleger das Außengehege reinigt oder Futter bringt. Spezielle Sicherheitseinrichtungen wie Schlösser und Sicherungen auf Schiebetüren und Arbeitsprotokolle sorgen dafür, dass der Tierpfleger seine Arbeit sicher ausführen kann. Trotzdem muss bei der Arbeit mit diesen Tieren immer volle Aufmerksamkeit gewahrt werden!

Abstand

Bei anderen Tierarten kann der Tierpfleger das Gehege wohl betreten, wenn er nur etwas Abstand hält. Zum Beispiel kann der Tierpfleger in das Gehege der Hirsche der Rimba gehen, wenn sich auch die Tiere darin befinden. Aber der Tierpfleger beobachtet die Tiere dann gut, hält Abstand und treibt die Tiere nicht in die Enge. Auch mit den mehr als sechs Meter langen Netzpythons ist nicht zu spaßen. Menschen sind zwar keine alltägliche Beute für einen Python, aber diese Würgeschlangen sind bärenstark. Wenn im Pythongehege gearbeitet wird, sind daher immer zwei Tierpfleger anwesend. Das Futter für Pythons und Warane wird mit einer langen Zange angereicht. So verhindert man als Tierpfleger, dass man durch ein Reptil gebissen wird, wenn es gierig die Beute packt.

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